Eigentlich sieht er ja aus wie immer, unser Jahresbericht 2009… Oder etwa doch nicht? Was genau ist mit dem "roten Büchlein" geschehen? Am "alten Gewand" hat sich auf jeden Fall nichts geändert. Der Inhalt aber präsentiert sich in einer etwas anderen Form…
Der Umfang wurde – nicht zuletzt auch aus Kostengründen – reduziert. Dabei fällt vor allem der Verzicht auf den traditionellen Fachthementeil ins Gewicht. Im Bewusstsein, dass Fachberichte insbesondere für spezialisierte Berufsgruppen wichtig und notwendig sind, werden wir ausgewählte Themen künftig regelmässig als separaten Druck veröffentlichen und gezielt an Fachkreise und interessierte Personen verschicken.
Um es der Leserin/dem Leser zu ermöglichen, sich mit einem geringen Zeit- resp. Leseaufwand einen Überblick über die von der Beratungsstelle im 2009 erbrachten Tätigkeiten zu verschaffen, wurde mit unserem "Leistungsnachweis in Kürze" (siehe S. 3) eine stichwortartige Zusammenfassung der wichtigsten Eckdaten geschaffen.
Wer nach deren Lektüre Lust auf etwas detailliertere Informationen hat, findet das entsprechende Material in unserem "Leistungsnachweis in Zahlen" (siehe S. 6). Diverse Statistiken geben dort Auskunft über unsere Klienten, die für sie erbrachten Dienstleistungen sowie über unser Engagement in Projekten.
Wie auch immer die Interessen liegen: Wir wünschen allen viel Spass beim Lesen!
Erneut haben IV/AHV (Fr. 1'200'000) sowie der Kanton Bern (Fr. 98'000) mit ihren substantiellen Beiträgen unsere Aktivitäten ermöglicht. Das Defizit in der Höhe von Fr. 450'000 wurde – wie in den vergangenen Jahren – von unseren Trägerorganisationen (Blinden- und Behindertenzentrum Bern und Schweizerischer Blinden- und Sehbehindertenverband) gedeckt.
Auch zahlreiche Gönner (Klienten, Angehörige, Augenoptiker, Augenärzte, die Fritz und Julia Jörg-Stiftung, die Fondation A. Fluckiger sowie der Lions-Club Bern-Bantiger) unterstützten uns im Berichtsjahr wiederum mit einem finanziellen Beitrag.
Zu erwähnen gilt es auch all die freiwilligen HelferInnen, die wertvolle Hilfe bei unseren Klienten leisten, sowie die Mitglieder des Betriebsausschusses, die uns mit viel Engagement während des Jahres begleitet haben. Aber auch unsere Mitarbeitenden haben im Berichtsjahr mit ihrem Wissen und grossen Einsatz erneut einen wertvollen Beitrag zugunsten unserer Klienten geleistet.
Ihnen allen gebührt ein grosses Dankeschön!
Über ein Ereignis, das uns im 2009 besonders gefreut hat, möchten wir hier abschliessend noch berichten: Unser Bereichsleiter Rehabilitation, Markus Sutter, wurde für seine Master-Thesis zum Thema "Low Vision-Rehabilitation bei altersabhängiger Makuladegeneration unter besonderer Beachtung eines umfassenden Assessments" anlässlich der Verleihung des Pro Senectute Preis 2009 mit dem 1. Preis ausgezeichnet. Wir gratulieren ganz herzlich!
Patricia Pedrina, Leiterin