2007 hat die BRSB 1399 Personen beraten. Davon beanspruchten 257 eine Kurzberatung unter 60 Minuten. 1142 wurden mehr als eine Stunde beraten. Der Aufwand dafür betrug durchschnittlich 13 Stunden pro Klient. 486 KlientInnen hatten Erstkontakt mit der BRSB. Die Klientenzahlen waren im Berichtsjahr erstmals rückläufig.
| 2007 | 2006 | Veränderung | ||
| Neue Klienten | 542 | -56 | -10.33% | |
| Klienten aus dem Vorjahr | 501 | -61 | -12.18% | |
| Wiederaufgenommene Klienten von früher | 236 | -20 | -8.47% | |
| Kurzberatungen unter 60 Min. | 236 | +21 | +8.90% | |
| Total beratene Klienten | 1’515 | -116 | -7.66% |
| 0 - 17 Jahre | 8 | ![]() |
| 18 - 49 Jahre | 177 | |
| 50 - 64/65 Jahre | 163 | |
| 65/66 - 75 Jahre | 111 | |
| 76 - 85 Jahre | 359 | |
| über 85 Jahre | 324 |
30% der beratenen Personen standen im IV-, 70% im AHV-Alter. Gegenüber 2006 hat sich die IV-Kundschaft im Verhältnis leicht erhöht (+2%).
51% der Beratungsstunden richteten sich an Personen im IV-, 49% an solche im AHV-Alter. Für Personen im IV-Alter wurde in der Sozialberatung mit 80% (AHV 20%) deutlich mehr Zeit aufgewendet als in der Rehabilitation mit lediglich 29% (AHV 71%).
(Alle Angaben beziehen sich auf Beratungen von mindestens 60 Minuten.)
972 Sehbehinderte haben die Unterstützung durch BRSB-Rehabilitationsfachkräfte in Anspruch genommen, 392 waren bei den Sozialarbeiterinnen in Beratung. 750 KlientInnen beanspruchten nur Rehabilitationsleistungen, 170 nur Sozialberatungen. 222 Personen nutzten beide Dienste. Total gab es im Berichtsjahr 2'996 Direktkontakte mit KlientInnen.
| Sozialarbeit | ![]() |
| Low-Vision | |
| Lebensprakt. Fertigkeiten | |
| Orientierung und Mobilität | |
| EDV | |
| Punktschrift | |
| Diverse Dienstleistungen | |
| Hilfsmittelberatung (ausserhalb von Reha.-Massnahmen) |
Erstmals verzeichnen wir eine Abnahme der KlientInnen um rund 11%. Vom Rückgang am meisten betroffen ist die Rehabilitation (-13%), im Speziellen die LV-Beratung. Kommen solche Schwankungen in den anderen Bereichen immer wieder vor, so sind sie doch in der LV-Beratung neu. Eine schlüssige Erklärung dafür haben wir noch nicht gefunden und können deshalb nur Vermutungen äussern: Die Hoffnung, dass die neuen Therapien die Beschwerden bei Altersbedingter Makuladegeneration reduzieren können, hält vordergründig potentielle KlientInnen von einem Besuch der BRSB ab. Weitere Erklärungen können in den Mobilitätseinschränkungen infolge Umbau des Bahnhofs Bern sowie in der Einführung der Beratungsgebühr liegen.
1352 Personen besuchten in Bern und Biel die BRSB-eigenen Hilfsmittelausstellungen und liessen sich von unserem speziell geschulten Sekretariatspersonal beraten. Die Besucherzahl ist konstant geblieben.
Das Sekretariat hat 2007 rund 11’628 Telefonanrufe (+250) entgegengenommen.
Durch Vermittlung und administrative Hilfestellung der BRSB wurden 15 (im Vorjahr 12) Sehbehinderte - davon 14 im IV-Alter und 1 im AHV-Alter - von zwei externen Punktschriftlehrerinnen unterrichtet. Mit 199 Stunden wurden im Vergleich zum Vorjahr deutlich weniger Unterrichtsstunden erteilt ( -28%).